Entwicklung und aktuelle Planung

"Ars Natura" - Kunst am Wanderweg wurde als Millennium-Projekt im Jahr 2000 von Sandrino Sandinista Sander und Dr. Karin Adam ins Leben gerufen.

Erste Schritte

Das kurhessische Ausflugsziel Heiligenberg zwischen Felsberg und Melsungen erschien sehr geeignet, die Anziehungskraft eines Kunstpfades zu erproben.


Der am 15. September 2001 eröffnete Kunst-Rundweg, auf dem sich auf etwa 3 km Länge 15 Kunstwerke befanden, hat nachweislich die Attraktivität des Ortes erhöht.

 

Sowohl der Heiligenbergverein als auch die ansässige Gastronomie verzeichneten einen enormen Anstieg der Besucherzahlen. Da der Heiligenberg Landschaftsschutzgebiet ist und dem entsprechend hohe Nutzungsauflagen bestehen, wurde hier ein Konzept verwirklicht, das wesentlich auf der Idee der Vergänglichkeit beruht. Daher ist hier deutlich zu beobachten, wie einige der Arbeiten wieder unauffällig in die Natur übergehen.

In der Folgezeit waren die Städte Felsberg, Melsungen, Spangenberg, Fritzlar und die Gemeinde Bad Zwesten am Ausbau des Barbarossaweges zum Kunstwanderweg hoch interessiert und unterstützten die Verwirklichung unserer Idee mit finanzieller Eigenbeteiligung und mit ihren erfolgreichen Anträgen zur Förderung aus hessischen Landesmitteln. Das Projekt wird außerdem gefördert von der EU im Rahmen des Förderprogramms nach Ziel Nr. 2 des Europäischen Strukturfonds.

In Zusammenarbeit mit dem Schwalm-Eder-Kreis, dem Touristik-Service Kurhessisches Bergland und den Städten und Gemeinden sowie mit Unterstützung der einheimischen Wirtschaft wurden viele weitere Teilstrecken eröffnet.

Status Quo

Seit September 2001 wurden auf ca. 240 Kilometern zwanzig Teilstrecken mit ca. 300 Kunstwerken eröffnet. Damit sind zwei Drittel der Hälfte der angestrebten Gesamtstrecke von 700 km ausgebaut.

 

Die erste Landesgrenze wurde im Oktober 2010 am Heldrastein in Thüringen zum Thema „Wiedervereinigung“ überschritten.

 

Spangenberg ist der Geburtsort der ARS NATURA Idee und die Kreuzung der Fernwanderwege X8 und X3 sowie Sitz der 2005 gegründeten ARS NATURA Stiftung. Parallel zu dem in 2007 geschaffenen ARS NATURA Platz ist die Errichtung eines Museums bzw. einer Kunststation in Spangenberg geplant. Dazu liegen mitlerweile konkrete Entwürfe vor.

 

Im Jahr 2010 wurde der ARS NATURA Beirat gegründet, der die ARS NATURA Stiftung unterstützt und berät.

 

Seit 2012 wurde die neue Website online geschaltet, die mit umfangreichen Kartendarstellungen auch geografische Informationen zu den einzelnen Teilstrecken und Kunstwerken bietet.

Vorausschau ab 2013

Kunst an der Grenze
Im Zeitraum von 2012 bis 2014 werden 7 Kunstwerke im Werra-Meißner-Kreis an historisch markanten Orten der ehemaligen innerdeutschen Grenze als ARS NATURA Exterior-Stationen errichtet. Die ARS NATURA-Stiftung wurde mit der Ausschreibung, der Organisation und der Nachhaltigkeit der Kunstwerke beauftragt.
Die ersten beiden Werke wurden bereits in 2012 im Grenzbereich Meinhardt-Braunrod sowie unterhalb von Burg Hanstein, Gemarkung Witzenhausen, aufgestellt.
 
Ausbau des ARS NATURA-Streckennetzes
In der Region zwischen Ludwigsau und Bad Hersfeld wird eine Rundstrecke von 18 km unter dem Motto"Sprachschätze" in Anlehnung an die Bezeichnung des neuen Museums "Wortreich" entstehen. Eine weitere Ausdehnung des ARS NATURA-Wanderweges X3 in Richtung Haunetal ist geplant.
 
Auch in Thüringen findet ARS NATURA am X8 seine Fortsetzung. Von Burg Normannstein aus wird die zweite Teilstrecke in der Gemarkung Treffurt in Richtung Heyerode weiter geführt.

KONTAKT

ARS NATURA-Stiftung
Am Blaubach 5,
34286 Spangenberg
Telefon: 05663 1746


Ihre Anfragen zu Führungen und Begehungen des Kunstpfades sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.


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Förderung

ARS NATURA wird gefördert von der EU im Rahmen des Förderprogramms nach Ziel Nr. 2 des Europ. Strukturfonds.

Gefördert durch den  Europ. Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums im Rahmen des Entwicklungsplans 2007 - 2013 (ELER), mitfinanziert durch das Land Hessen: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr u. Landesentwicklung.

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